
Kronen Zeitung
„WAR SEHR EMOTIONAL“
Nach Todesfall: Ein Spiel im Zeichen der Trauer
Drei Tage nach dem tödlichen Verkehrsunfall von Fußball-Talent Alexandra W. mussten die Frauen von Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen in der Bundesliga ran. Obfrau Sandra Mayrhofer, die allen Spielerinnen freigestellt hatte, ob sie spielen wollen oder nicht, sagte danach: „Es war sehr emotional!“
Beim Eingang standen zwei Kerzen, auf der Tribüne hang ein Transparent mit der Aufschrift: „Ruhe in Frieden“ – und vor dem Anpfiff wurden ein Bild, ein Trikot und Blumenkränze in den Mittelkreis gelegt sowie eine Trauerminute abgehalten.
Das vorletzte Grunddurchgangsspiel von Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen gegen Austria Wien stand am Sonntag gänzlich im Zeichen der Trauer. Denn mit Alexandra W. war – wie berichtet – eine 20-jährige Spielerin der Linzerinnen am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. „Es war sehr emotional, wir wollten aber ihr zuliebe spielen. In so einer der Phase der Trauer kann der Sport auch helfen, etwas besser mit der Situation umgehen zu können“, sagt Obfrau Sandra Mayrhofer, die allen Kickerinnen freigestellt hatte, ob sie spielen wollen oder nicht.
„Hut ab vor der Mannschaft“
Zu Ehren von Alexandra waren aber alle dabei. „Hut ab vor der Mannschaft, die hier einheitlich zusammengehalten hat“, so Mayrhofer. Das Sportliche rückte gänzlich in den Hintergrund, wusste man das 0:5 richtig einzuordnen. „Austria ist Erster, wir sind Vorletzter. Das Spiel wäre auch unter anderen Voraussetzungen schwierig geworden“, so Mayrhofer, die nach dem Nachtragsspiel gegen St. Pölten den Fokus auf die Qualigruppe legt. Dort muss als Siebenter auch der LASK ran.
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Bild: Albert Mikovits










